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Max-Planck-Gymnasium | Karlsruhe

Die Schule sind WIR

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Ankündigungen und aktuelle Informationen:


 Wir wünschen allen schöne Sommerferien!

 Plakat Somerkonzert 2022klein

 

Aktuelles aus dem Schulleben:


Der Leistungskurs Bildende Kunst kommentiert in einem Zeichentrickfilm das aktuelle Weltgefühl (18.07.2022)

Es ist eine ver-rückte Welt, in der wir leben. Dieses Gefühl teilen gerade viele. Doch wie kann man damit umgehen, darauf reagieren? In Anlehnung an das Lied „Mad World“ von Tears for Fears, das dieses Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert, haben die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Bildende Kunst (J1) visualisiert, welche Gedanken ihnen zu unserer ver-rückten Welt durch den Kopf gehen. Herausgekommen ist kein leichter, fröhlicher Film. Aber ein Film, der ganz verschiedene, individuelle und intensive Einblicke gewährt und zum Nachdenken anregt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die viele Zeit und Energie, die in diesem Projekt stecken!

Text MIK


Frau Prof. Dr. Müller-Tamm - Direktorin der Kunsthalle spricht vor Schülerinnen und Schülern der Klasse 9 über "NS-Raubkunst" (18.7.2022)

Schülerinnen und Schüler berichten:

NS RaubkunstWir haben uns in einem Projekt im kath. Religionsunterricht der 9 cde intensiv mit dem Thema NS Raubkunst als einem Beispiel beschäftigt wie die Gesellschaft und der einzelne Mensch mit Unrecht umgehen. Im Mai letztens Jahres hat die Kunsthalle Karlsruhe das Bild „Geschwister“ von dem berühmten Expressionisten Erich Heckel an die Erben des ehemaligen Jüdischen Eigentümers zurückgeben – das sind genau 76 Jahre nach dem Ende der NS Diktatur – immerhin hat das Bild einen geschätzten Wert im sechsstelligen Bereich. Wir haben uns gefragt, wieso das Unrecht, das in dieser Zeit geschah, so lange andauern konnte.  Ist das ein unglücklicher Einzelfall oder gibt es das öfters und warum ist das so?

Wir haben genauer hingeschaut und viele Ergebnisse zusammengetragen, doch bei aller Recherche blieben Fragen offen. Dann dachten wir, nur ein Experte der Kunsthalle kann uns jetzt weiterhelfen.   Frau Prof. Dr. Müller–Tamm, die Direktorin der Kunsthalle kam am 24.7. 2022 persönlich zu uns ins grüne Klassenzimmer und hat uns alle Fragen eloquent und sehr kompetent beantwortet.  Sie sagte, bis in die neunziger Jahre hinein hätten sich die Musen und Kunstsammlungen damit begnügt zu sagen, Gemälde seien rechtmäßig erworben. Wenn sie z.B. von einer Kunsthandlung gekauft wurden, hat man nicht nachgefragt, woher hat denn die Kunsthandlung das Bild. Man hat das Problem ausgesessen und Anfragen abgetan, vielleicht, weil noch zu viele Menschen mit NS Hintergrund Einfluss hatten, vielleicht, weil man einfach vergessen oder neu anfangen wollte. Seit den neunziger Jahren geht das nicht mehr, Forschung, Restitution und Rückgabe der Kunstwerke stehen im Vordergrund. Frau Müller-Tamm erklärte uns anschaulich wie kompliziert dies ist. „Geschwister“ gehörte dem jüdischen Sammlerehepaar Rosy und Ludwig Fischer, deren Sohn Max Fischer 1938 in die USA auswanderte aber die Sammlung im Gegensatz zu seinem Bruder nicht mitnehmen konnte. Auf einem Weg, der sich nicht mehr rekonstruieren lässt, gelangte das Bild dann wieder zum Maler Erich Heckel. Vielleicht hat er Max Fischer in der schweren Zeit unterstützen wollen und einen sehr hohen Preis bezahlt, dann wäre das Bild rechtmäßig ihm – die Kunsthalle hätte es behalten dürfen. Vielleicht hat er es für einen zu niedrigen Preis zurückerworben – oder hat er es auf einem ganz anderen Weg bekommen - legal - illegal - niemand weiß es. In einem ähnlichen Fall konnte ein kleiner Eintrag in einem vergessenen Notizbuch, das im Keller eines Kunsthändlers zufällig gefunden wurde, die Forscher auf die Spur des rechtmäßigen Eigentümers bringen. Beim Bild „Geschwister“ gibt es leider keinen solchen Hinweis, es wird aber vermutet, dass Max Fischer der rechtmäßige Eigentümer des Bildes bis zu seinem Tod 1954 in den USA war, aber es in Deutschland zurücklassen musste.

Wir lernten also viel über die Geschichte der jüdischen Familie Fischer, über Provenienzforschung und sind froh, erfahren zu haben, dass die Museen heute NS-Raubkunst nicht mehr behalten, sondern sie an die rechtmäßigen Erben zurückgeben wollen. Heute befindet sich das Gemälde „Geschwister“ übrigens wieder in einem Museum, im Virginia Museum of Fine Art in Richmond, USA, wo die ehemalige Sammlung von Ludwig und Rosy Fischer rekonstruiert wird.

Text und Bild: BTZ


Finnland zu Gast am MPG (18.7.2022)

Finnland GaesteIm Rahmen eines Austauschprojektes zwischen Finnland und Baden-Württemberg besuchen momentan drei finnische Schülerinnen das MPG gemeinsam mit ihren Gastschwestern. Aino aus Tampere, Helvi aus Hämeenlinna und Zoe aus Espoo wohnen bei Friederike (J1), Anna (J1) und Nina (9c) und wollen hier in den vier Wochen unter anderem ihr Deutsch verbessern, das sie zuhause als Unterrichtsfach haben. Tervetuloa!

Text und Bild: BNK


55 Schülerinnen und Schüler nehmen am Känguru-Wettbewerb der Mathematik 2022 teil (13.7.2022)

Mathekaenguru 2022In diesem Jahr haben 55 Schülerinnen  und Schüler aus den Klassen 5 bis 12 des MPG am Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Für alle Teilnehmer gab es eine Urkunde und ein kleines Knobelspiel. Darüber hinaus erhielten Teilnehmer(innen), die besonderes gut abgeschnitten hatten, einen Siegerpreis. Und da waren unsere Schülerinnen und Schüler sehr erfolgreich.  Insgesamt erhielten 19 Schülerinnen und Schüler Siegerpreise, darunter sechs 3.Preise (Julian Bräutigam, Lilli Rastatter, Mats Müller, Anselm Wagner, Simon Gero und Anneke Huss) , sieben 2.Preise (Emil Dzeik, Tilda Waldbauer, Isabel Geyer, Rafael Ritterbusch, Lene Küpferle, Charlotte Clauß und Finn Regenhardt ) und sechs hervorragende 1.Preise (Jonas Wengler, Hendrik Altenhöfer, Florian Flaig, Niclas Voß, Mara Haug und Kilian Quiring).

Besonders hervorzuheben ist dabei Niclas Voß (6c), der alle Fragen komplett richtig beantwortet hat!

Wir gratulieren allen Preisträgern herzlich! 

Text: RIC / Bild: GAL

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Tel:  0721 / 133 - 4550
Fax  0721 / 133 - 4989
Email: direktion@mpg-ka.de

Fr. Daniela Wiedemann
Fr. Doris Metzger
Fr. Dagmar Essig

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do:  7.30 - 15.30 Uhr
Mi, Fr:          7.30 - 13.30 Uhr

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