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Max-Planck-Gymnasium | Karlsruhe

Die Schule sind WIR

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Ankündigungen und aktuelle Informationen:


In Zusammenhang mit dem Umzug der Schulhomepage zu einem neuen Hoster, da belwue zum Ende des Jahres seine Dienste einstellt, kann es in den nächsten Wochen zu etwaigen Störungen kommen. Wir bitten diese zu entschuldigen.


Weihnachtskonzert 

 Nikolausturnier 22  
   

 

Aktuelles aus dem Schulleben:


Salve Roma! – 36 Lateinschülerinnen und -schüler fahren auf Romexkursion (19.10.2022)


Rom2In der zweiten Oktoberwoche war es für die Lateiner unserer 10. Klasse soweit. Als fester Bestandteil unseres Schulcurriculums fand die jährlich organisierte Fahrt nach Rom statt. Nach einer coronabedingten Pause war es in diesem Jahr der Fachschaft Latein um Frau Kremer und Frau Mihm ein besonderes Anliegen, den Reisenden Sprache und Kultur der „Ewigen Stadt“ nahezubringen. Rom1.jpgAuf dem Programm standen Klassiker: Der Besuch des Colosseums und des Forum Romanums, die Fahrt hinaus nach Ostia antiqua und nicht zuletzt der Besuch des Petersdoms. Daneben lernte die Gruppe auch das Dolce vita der italienischen Hauptstadt kennen: Pizza, Pasta und ein herrliches Gelato durften natürlich auch nicht fehlen. Allen Organisatoren und vor allem dem Freundeskreis, der mitfinanzierte, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Text und Bild: GAL


Herzlich willkommen liebe Fünftklässler (14.9.2022)!

Am vergangenen Dienstag war es dann für 149 Fünftklässler soweit. In der Aula der Schule wurden diese am Nachmittag von Schulleiter Uwe Müller, den neuen Klassenlehrern und Mitgliedern der ganzen Schulgemeinschaft herzlich willkommen geheißen. Mit dabei waren auch die Tanz-AG, geleitet von Frau Beil, der Unterstufenchor unter der Leitung von Frau Mihm und das Orchester unter der Leitung von Frau Fritz. Gleich 5 Klassen durfte das MPG in diesem Jahr bilden und wurde damit wieder in einer weiteren Klassenstufe fünfzügig. Die erste Schulwoche ist dabei traditionell eine Eingewöhnungswoche. Durch verstärkten Klassenlehrerunterricht sollen die "Neuen" an ihr neues Lernumfeld herangeführt werden. Dabei behilflich sind jeweils vier "Patinnen und Paten" aus den neunten Klassen. Dementsprechend wuselig ging es zu, als am Mittwochmorgen die Fünfer bei einer Rallye die Schule erkundeten. Am Donnerstag werden dann spielerisch erste Regeln erarbeitet und der Stundenplan erklärt. Um sich besser kennenzulernen, geht es dann schon im Oktober auf die Pädagogischen Freizeiten mit den neuen Mitschülern und Klassenlehrern. Wir wünschen euch einen guten Start am MPG!

Text: GAL


Der Leistungskurs Bildende Kunst kommentiert in einem Zeichentrickfilm das aktuelle Weltgefühl (18.07.2022)

Es ist eine ver-rückte Welt, in der wir leben. Dieses Gefühl teilen gerade viele. Doch wie kann man damit umgehen, darauf reagieren? In Anlehnung an das Lied „Mad World“ von Tears for Fears, das dieses Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert, haben die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Bildende Kunst (J1) visualisiert, welche Gedanken ihnen zu unserer ver-rückten Welt durch den Kopf gehen. Herausgekommen ist kein leichter, fröhlicher Film. Aber ein Film, der ganz verschiedene, individuelle und intensive Einblicke gewährt und zum Nachdenken anregt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die viele Zeit und Energie, die in diesem Projekt stecken!

Text MIK


Frau Prof. Dr. Müller-Tamm - Direktorin der Kunsthalle spricht vor Schülerinnen und Schülern der Klasse 9 über "NS-Raubkunst" (18.7.2022)

Schülerinnen und Schüler berichten:

NS RaubkunstWir haben uns in einem Projekt im kath. Religionsunterricht der 9 cde intensiv mit dem Thema NS Raubkunst als einem Beispiel beschäftigt wie die Gesellschaft und der einzelne Mensch mit Unrecht umgehen. Im Mai letztens Jahres hat die Kunsthalle Karlsruhe das Bild „Geschwister“ von dem berühmten Expressionisten Erich Heckel an die Erben des ehemaligen Jüdischen Eigentümers zurückgeben – das sind genau 76 Jahre nach dem Ende der NS Diktatur – immerhin hat das Bild einen geschätzten Wert im sechsstelligen Bereich. Wir haben uns gefragt, wieso das Unrecht, das in dieser Zeit geschah, so lange andauern konnte.  Ist das ein unglücklicher Einzelfall oder gibt es das öfters und warum ist das so?

Wir haben genauer hingeschaut und viele Ergebnisse zusammengetragen, doch bei aller Recherche blieben Fragen offen. Dann dachten wir, nur ein Experte der Kunsthalle kann uns jetzt weiterhelfen.   Frau Prof. Dr. Müller–Tamm, die Direktorin der Kunsthalle kam am 24.7. 2022 persönlich zu uns ins grüne Klassenzimmer und hat uns alle Fragen eloquent und sehr kompetent beantwortet.  Sie sagte, bis in die neunziger Jahre hinein hätten sich die Musen und Kunstsammlungen damit begnügt zu sagen, Gemälde seien rechtmäßig erworben. Wenn sie z.B. von einer Kunsthandlung gekauft wurden, hat man nicht nachgefragt, woher hat denn die Kunsthandlung das Bild. Man hat das Problem ausgesessen und Anfragen abgetan, vielleicht, weil noch zu viele Menschen mit NS Hintergrund Einfluss hatten, vielleicht, weil man einfach vergessen oder neu anfangen wollte. Seit den neunziger Jahren geht das nicht mehr, Forschung, Restitution und Rückgabe der Kunstwerke stehen im Vordergrund. Frau Müller-Tamm erklärte uns anschaulich wie kompliziert dies ist. „Geschwister“ gehörte dem jüdischen Sammlerehepaar Rosy und Ludwig Fischer, deren Sohn Max Fischer 1938 in die USA auswanderte aber die Sammlung im Gegensatz zu seinem Bruder nicht mitnehmen konnte. Auf einem Weg, der sich nicht mehr rekonstruieren lässt, gelangte das Bild dann wieder zum Maler Erich Heckel. Vielleicht hat er Max Fischer in der schweren Zeit unterstützen wollen und einen sehr hohen Preis bezahlt, dann wäre das Bild rechtmäßig ihm – die Kunsthalle hätte es behalten dürfen. Vielleicht hat er es für einen zu niedrigen Preis zurückerworben – oder hat er es auf einem ganz anderen Weg bekommen - legal - illegal - niemand weiß es. In einem ähnlichen Fall konnte ein kleiner Eintrag in einem vergessenen Notizbuch, das im Keller eines Kunsthändlers zufällig gefunden wurde, die Forscher auf die Spur des rechtmäßigen Eigentümers bringen. Beim Bild „Geschwister“ gibt es leider keinen solchen Hinweis, es wird aber vermutet, dass Max Fischer der rechtmäßige Eigentümer des Bildes bis zu seinem Tod 1954 in den USA war, aber es in Deutschland zurücklassen musste.

Wir lernten also viel über die Geschichte der jüdischen Familie Fischer, über Provenienzforschung und sind froh, erfahren zu haben, dass die Museen heute NS-Raubkunst nicht mehr behalten, sondern sie an die rechtmäßigen Erben zurückgeben wollen. Heute befindet sich das Gemälde „Geschwister“ übrigens wieder in einem Museum, im Virginia Museum of Fine Art in Richmond, USA, wo die ehemalige Sammlung von Ludwig und Rosy Fischer rekonstruiert wird.

Text und Bild: BTZ

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Fax  0721 / 133 - 4989
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Fr. Daniela Wiedemann
Fr. Doris Metzger
Fr. Dagmar Essig

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do:  7.30 - 15.30 Uhr
Mi, Fr:          7.30 - 13.30 Uhr

ANFAHRT

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

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