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Max-Planck-Gymnasium | Karlsruhe

Die Schule sind WIR

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BOGY

+ Tipps für die Bewerbung

1. Die Bewerbungsmappe

1.1. Allgemeines

Klärendes Telefonat vorab

Vor der schriftlichen Bewerbung solltest du ein Telefonat mit der Personalabteilung des Unter­nehmens führen. Hier erfährst du, welche Bewerbungsstandards erwartet werden und was eher als störend empfunden wird. Wird vielleicht grundsätzlich eine Bewerbung über das Internet erwartet? Bitte um Informa­tionsmaterial des Unternehmens! Neben der Bewerbung wirst du es auch für das (eventuell) folgende Vorstellungsge­spräch brauchen. Und: Dein Anschreiben wirkt viel persönlicher, wenn du es bereits an die zuständige Person adressieren (Namen erfragen!) und dich dabei evtl. sogar auf „unser nettes Gespräch von gestern" beziehen kannst.

"Exotische" Bewerbungen vermeiden

Keine Flaschenpost, keine Videos, kein Ganzkörper-Puzzle, kein Umschlag in Größe eines Zeichenblocks. Das wirkt anbiedernd und passt – viel wichtiger noch – in keine Ablage! Die Personalreferenten, die eine knappe und aussagekräftige Bewerbung erwarten, sind eher genervt als begeistert. Etwaige Ausnahmen sind Firmen in entsprechenden kreativen Branchen, etwa der Werbebranche. Aber auch hier solltest du vorher wissen, ob die entsprechende Unternehmenskultur ausgefallene Bewerbungen zulässt.

Die Optik muss stimmen!

Blütenweißes, unliniertes Papier wirkt immer noch am sympathischsten. Umweltschutzpapier ist nicht blütenweiß, ebenso wenig Papier mit Fettflecken, Kaffeerändern oder Eselsohren...

Klarer Fall für die Personalabteilung: Wer sich so schlampig bewirbt, arbeitet auch so!

Zugriff – je einfacher, desto besser

Die Bearbeitungszeit für eine Bewerbung liegt im ersten Durchlauf im Minutenbereich. Wenn die Personalab­teilung da jedes Blatt extra aus einer Klarsichthülle fischen oder aus der Lochung nehmen muss, neigt sie vielleicht dazu, diese Bewerbung lieber gleich wegzulegen! Du solltest daher einen Klemmordner verwenden, der sowohl das Blättern als auch eine problemlose Entnahme der – nicht-eingetüteten – Einzelblätter er­laubt. Dass der Ordner neu, farblich seriös und nicht mehr mit der Aufschrift „Bio – Grundkurs"  versehen sein sollte, ist hoffentlich selbstverständlich…    

Im Personalbereich werden Ordner und Einzelblätter schon mal herumgereicht. Du solltest daher den Ord­ner sauber mit Namen, Anschrift, Festnetznummer, Handynummer, E-Mail Adresse und dem Wort Bewerbungsunterlagen versehen (bei Klarsicht-Ordner auf das Deckblatt), zusätzlich jedes Einzelblatt mit deinem Namen (ganz klein in die Kopf- oder Fußzeile).

1.2. Das Anschreiben

1.2.1. Die Form

Mit Computer?

Ist der Papst katholisch? Erstaunlich, aber noch immer fragen Schülerinnen und Schüler, ob eine Bewerbung getippt werden müsse, womöglich gar mit dem PC? Ganz einfach: Wer das nicht tut, hat sich selbst bereits für ca. 95% der heute für Gymnasiasten interessanten Berufsfelder disqualifiziert. Punkt.

Eine nette Seite, bitte!

Es gibt heute immer weniger verbindliche Vorgaben betreffs der äußeren Form eines Anschreibens. Vielfach werden bereits Internet-Bewerbungen verlangt, die von den Unternehmen individuell gestaltet werden und die du nur noch auszufüllen brauchst. Ein traditionelles Anschreiben sollte jedoch zumindest folgende gän­gige Kriterien erfüllen:

Das Anschreiben unbedingt auf eine DIN-A 4-Seite begrenzen. Wenn du auf einer Seite nicht sagen kannst, was du zu sagen hast, dann machst du dich als „Schwafler" verdächtig. Und: Für mehr als eine Seite hat die Personalabteilung bei der ersten Durchsicht eh keine Zeit!

Großzügiges Layout, das nicht abschreckt. Also kein eng beschriebenes Blatt in kleiner Schriftgröße ohne übersichtliche Abstände zwischen den einzelnen Teilen. In der Kürze liegt die Würze, und dann das Ganze schön übersichtlich über das Blatt verteilen. Nicht zu viel Platz oben, nicht zu viel unten: Den Haupttext zent­ral platzieren. Einen großzügigen Rand belassen. Alles im Blocksatz.

Vollständiger Absender in Kopfzeile oder als Block oben links (Name, Vorname, Anschrift, Festnetznummer, Handynummer, E-Mail-Adresse). Ort und Datum rechts, Höhe letzte Zeile Adressat.

Vollständige Adresse des Ansprechpartners als Block links unter Absender (Herr/Frau, Funktionsbe­zeichnung, Name, Abteilung, Firma, Anschrift). Der Ansprechpartner sollte in einem vorausgehenden Tele­fongespräch ermittelt werden. Fehler in der Anschrift des Adressaten sind praktisch tödlich! Niemand mag es, wenn der eigene Name verunstaltet wird. Und wenn die Bewerberin oder der Bewerber die Wunschfirma nicht einmal korrekt buchstabieren kann ...  tja, tut uns Leid!

Betreffzeile: Hier wird kurz und knapp und in einer Zeile der Kern des Schreibens genannt, also z.B. Bewer­bung um einen Erkundungsplatzplatz in der Software – Entwicklung.

Ansprache des Adressaten mit Namen:
Sehr geehrte/r Frau! Herr XY, (klein weiterschreiben, da Komma!). Hast du den zuständigen Ansprech­partner vorher nicht telefonisch ermitteln können, so lautet die gängige Formulierung:  Sehr geehrte Damen und Herren, ...

Das Anschreiben wird grundsätzlich unterschrieben und datiert, möglichst in blau, damit das Schreiben als Original erkennbar ist (Anschreiben müssen im Original eingesandt werden!).

Unter dem Stichwort Anlagen werden am Ende der Seite die Unterlagen aufgeführt, die dem Schreiben beige­legt sind, also z.B. Lebenslauf (im Original), Zeugnisse, Bescheinigungen aller Art, etc. (Hier ausschließlich Kopien! Niemals Originale aus der Hand geben!)

Rechtschreib-, Zeichensetzungs- oder Grammatikfehler: Sorry, aber du hast die Bewerbung wohl nicht ernst gemeint. Du hast es ja noch nicht einmal der Mühe erachtet, deine Bewerbung von jemandem Korrektur lesen zu lassen...


1.2.2. Der Inhalt

Das Anschreiben: Der erste und womöglich letzte Eindruck

Das Anschreiben ist der persönlichste Teil einer Bewerbung. Wer hier nicht punktet, punktet nie mehr. Der erste Eindruck zählt. Du solltest dich durch Inhalt und Stil originell und sympathisch präsentieren, ohne un­sachlich zu werden, zu übertreiben oder gar zu flunkern (Unwahrheiten kommen Profis spätestens im Vor­stellungsgespräch schnell auf die Spur -  und sie werden nicht begeistert sein!). Ein netter oder origineller Einleitungssatz sichert dir weitere Aufmerksamkeit, z.B. kannst du dich auf das zuvor geführte Telefonat mit der Personalabteilung beziehen: „Sehr geehrte/r Frau/ Herr XY, vielen Dank für Ihre hilfreichen Informati­onen in unserem Telefongespräch am Donnerstag letzter Woche. Hier nun wie besprochen meine Bewer­bungsunterlagen." Formulierungen mit „hoffen", „glauben" oder „meinen" wirken unsicher. Nicht unterwür­fig oder „salbungsvoll" schreiben, aber auch nicht übertrieben forsch und zu selbstbewusst.

Gib dir Mühe, aber bleib du selbst!

Denk daran, nicht jedes Unternehmen weiß mit „BOGY“ etwas anzufangen, geschweige denn ist der Zeitraum, in dem BOGY stattfindet allgemein bekannt. Diese elementaren Informationen musst du also dringend in deinem Anschreiben geben (auch wenn du sie vielleicht schon telefonisch genannt hast!).

Worum geht es eigentlich?

Komm zur Sache! Auf welche Praktikumsstelle bewirbst du dich? In welchem Bereich des Unternehmens? Die Be­werbung um „irgendeinen" Erkundungsplatz bringt nicht viel, es ist nicht die Aufgabe der Personalabteilung, für dich herauszufinden, was du willst!

Oft schreiben Bewerber: „... daher möchte ich mich für diesen Erkun­dungsplatz bewerben.“ Schön, dass du möchtest, aber warum tust du es dann nicht? Es heißt: „Hiermit be­werbe ich mich um diesen Erkundungsplatz."

Wer bist du? Welche Fähigkeiten hast du (nur die wichtigsten in aller Kürze, Weiteres steht im Lebenslauf)? Was willst du einmal werden? Warum in diesem Unternehmen? Und warum sollen sie ausgerechnet dich nehmen?

Bewirbst du dich auf eine Anzeige des Unternehmens, dann nimm konkret Bezug darauf, auch bereits in der Betreffzeile: „ ... auf Ihre Anzeige in ... vom ..."

 
1.3. Die Anlagen

1.3.1. Der Lebenslauf

Der Lebenslauf kommt direkt hinter das Anschreiben und wird heute fast ausschließlich tabellarisch verlangt. Das bedeutet, dass in einer Spalte links Überbegriffe angeführt werden, die auf der rechten Seite mit Daten inhaltlich gefüllt werden. Folgende Überbegriffe werden in dieser Reihenfolge aufgeführt: Name, Vorname, Namen! Vornamen und Berufe des Vater, der Mutter, der Geschwister, Ausbildung, Auslandsaufenthalte (natürlich nicht der Urlaub auf Mallorca) Nebentätigkeiten (falls relevant), Hobbys (!). Später einmal werden diese Begriffe durch Wehr- oder Zivildienstzeit, Studium oder Ausbildung sowie die bisherigen Arbeitsstellen ergänzt (Dann spielen auch deine Eltern und deine Geschwister keine Rolle mehr!).

Der Lebenslauf wird datiert und unterschrieben. Die Telefonnummer sollte auch auf den Lebenslauf, falls er aus der Mappe herausgenommen wird und die Personalabteilung spontan Rückfragen hat. Der Lebenslauf dient der Personalabteilung als wichtigste Grundlage für ein evtl. Vorstellungsgespräch, in dem sie dich als Person kennenlernen will. Daher sind sie an dem „Stall" interessiert, aus dem du kommst (Eltern, Ge­schwister), an deinen Hobbys oder sonstigen Interessen und Jobs. Alles, was auf Eigeninitiative deinerseits schließen lässt, ist für sie interessant (z.B. Auslandsaufenthalt, um Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, etc.).

Oben rechts in den Lebenslauf kommt ein aussagekräftiges Bewerbungsfoto  - Porträt - von dir. Bitte kein Urlaubsfoto oder das einer privaten Feier…

Hier andeutungsweise die Form des tabellarischen Lebenslaufs:

Name Musterfrau
   
Vorname Sabine
   
Ausbildung 2000 - 2004 Grundschule
  2004 - 2012 Gymnasium
   
Auslandsaufenthalt 2012, Juli – September, Au Pair in Lyon/ Frankreich
   
Nebentätigkeiten Seit April 2010 Leiterin Jugendgruppe CVJM in ...
  Seit Oktober 2013 nebenher Bürogehilfin Rechtsanwaltskanzlei in
   
Hobbys Wildwasser-Kajakfahren, Tanzen, Internet-AG

Auch der Lebenslauf wird zentral und nicht gedrängt auf einer Seite platziert.

 

1.3.2. Weitere Anlagen: Sind die denn wichtig?

Als Abiturientin bzw. Abiturient wirst du deiner Bewerbung außer dem Abiturzeugnis noch nicht allzu viele Dokumente beilegen können. Dennoch ist es erstaunlich, wie sehr Schülerinnen und Schüler ihre bisher er­worbenen Qualifikationen unterschätzen. Vielleicht hast du eine CVJM-Gruppe geleitet oder du spielst Handball? Vielleicht hast Du im Handballverein mal ein größeres Turnier mitorganisiert? Ob das wichtig ist? Sind Verantwortung, Selbstbewusstsein, Organi-sationstalent und Führungsqualitäten wichtig? Ist die Fähig­keit, im Team etwas zu leisten, wichtig? Oder der Ehrgeiz zu gewinnen? Na also. Warum so bescheiden? Du kannst über alle Lehrgänge, die du besucht haben solltest, Zeugnisse oder Bescheinigungen verlangen und diese deiner Bewerbung beilegen. Ebenso über alle Ferienjobs oder Nebentätigkeiten, die irgendetwas über dich aussagen. Selbst ein Job als Bandarbeiter sagt immerhin über dich aus, dass du dir für solche Arbeit nicht zu schade bist, um dir finanziell bestimmte Wünsche zu erfüllen, bestimmte Ziele zu verfolgen. Hobbys ge­hören in den Lebenslauf, aber wenn du in Verbindung damit Verantwortung getragen, Leitungsfunktionen übernommen oder Organisationstalent bewiesen hast: Leg eine Bescheinigung bei! Auch eine gute BOGY-Bescheinigung sollte dann allen künftigen Bewerbungen beiliegen.

2. BOGY – Knigge:

Ruft euch vor der Berufserkundung noch einmal folgenden Verhaltensregeln in Erinnerung, damit euer BOGY-Praktikum ein voller Erfolg werden kann. Außerdem wird jede aufnehmende Stelle eher bereit sein, auch künftig Bogy zu unterstützen, wenn der äußere Rahmen angenehm ausfällt.

a)    Wenn ihr euch gleichzeitig um mehrere Stellen beworben habt, dann zieht nach Zusage einer Stelle die anderen Bewerbungen zurück.

b)   Korrektes Verhalten wird erwartet, dazu gehören:

  • Höflichkeit und Pünktlichkeit
  • Zuverlässigkeit und Rücksichtnahme
  • vertrauliche Behandlung von Betriebsinterna
  • rechtzeitige Information bei einer Erkrankung (Betrieb und betreuender Lehrer)
  • ein Dankeschön am Ende der Berufserkundung.

c)    Auf ein entsprechendes äußeres Erscheinungsbild ist zu achten, vor allem dann, wenn die Berufserkundung mit Kundenkontakten verbunden ist (z. B. bei Banken).

d)    Bei auftauchenden Schwierigkeiten ist die betreuende Lehrerin/der betreuende Lehrer unverzüglich zu informieren.

+ Vorgaben und Tipps für die Erstellung des BOGY-Berichts

Der BOGY-Bericht hat nicht nur die Aufgabe, deine Erkundung in einem Betrieb zu do­kumentieren, sondern auch den Zweck, dir zu helfen, deine Erfahrun­gen zu reflektieren.

Stelle nicht nur den eigentlichen Beruf / das Berufsfeld, das deinen BOGY-Platz bestimmt, in den Vordergrund deiner Beobachtung, sondern beobachte vor allem dich und deine Reaktionen, dein Denken und Fühlen, erkunde deine Stärken und mache dir deine Schwächen bewusst.

Tägliche Notizen werden dir helfen, den BOGY-Bericht zu verfassen.

Die folgende Inhaltsübersicht unterscheidet zwischen Pflicht- (ü) und Kürteilen (*), also solchen, über die man nur dann schreiben sollte, wenn sich dazu etwas Sinn­volles sagen lässt. Wer also z. B. mit einem einzigen Bewerbungsbrief seine BOGY–Stelle erhalten hat, braucht über „Erfahrungen bei der Suche nach einem Praktikumsplatz" nichts zu schreiben.


1.
Inhalt und Sprache

1.1 Inhaltliche Anforderungen an den BOGY-Bericht

Persönliche Gründe für den gewählten Beruf

Hier sollte dargelegt werden, weshalb man sich das gewählte Berufsfeld, den speziellen Beruf, für die spezielle Praktikumsstelle interessiert und welche Voraussetzungen man dafür eventuell mitbringt.

* Erfahrungen bei der Suche nach einem Praktikumsplatz

Vorstellung des Berufsfeldes bzw. des Berufs

Dazu gehören die ü Anforderungen und Qualifikationen, die dieser Beruf erfordert, ü eine Beschreibung typischer Tätig­keitsmerkmale, ü die momentane Situation in diesem Berufsfeld und * eine Prognose für die Zukunft dieses Berufs.

Vorstellung der Erkundungsstelle

Hier hat es natürlich keinen Sinn, einen Großkonzern in seinen Verästelungen vorzustellen, wohl aber z.B. die Abteilung, in der man sein Praktikum absolviert hat.

Dazu gehören der Aufgaben- / Tätigkeitsbereich, ü die personelle Zusammensetzung und Aufgabenverteilung, aber auch Faktoren wie * Arbeitszeiten, * Betriebsklima, * Auftragslage, * Risiken und Nebenwirkungen.

Ablauf des Praktikums

Dies ist das Kernstück des Berichts und gleichzeitig der Teil, in dem die Berichtsform am schwersten durchzuhalten ist.

Es ist nicht unbedingt notwendig (aber oft sinnvoll), sich am chronologischen Ablauf des Praktikums zu orientieren.

Dieser Teil sollte zum einen erklären, welche Beobachtungen und Erfahrungen man in seinem Praktikum gemacht hat, zum anderen aber vor allem darstellen, welche Arbeiten man selbst ausgeführt hat; dazu gehört auch, dass man über seine Schwie­rigkeiten und Erfolge bei den einzelnen Tätigkeiten oder bei der ,,Berufstätigkeit“ insgesamt berichtet.

Persönliche Bilanz

In diesem Teil sollten die Erwartungen vor dem Praktikum mit den Erfahrungen im Praktikum verglichen werden. Daran an­schließend bietet es sich an, persönliche Schlussfolgerungen zu ziehen, d.h. Aussagen darüber zu machen, ob und warum (nicht) der ins Auge gefasste Beruf weiterhin zur Debatte steht.

Dokumentation

An den eigentlichen Textteil kann eine Dokumentation mit Fotos, Arbeitsproben, Informationsmaterial, Statistiken etc. angeschlossen werden. Es ist auch möglich, solche Elemente in den Textteil einzubinden.


1.2 Der richtige Sprachstil: Zur Textsorte „Bericht“

„Bericht" bedeutet nicht Sachlichkeit in dem Sinn, dass die eigene Subjektivi­tät, die eigenen Erfahrungen vollständig ausgeblendet werden. Im Gegenteil, gerade um diese geht es ja im Kern des Erkundungsberichts. Umgekehrt darf man aber auch nicht ins „Schwafeln“ verfallen oder eine Anek­dote an die andere reihen; man muss vielmehr seine Erfahrung darstellen  und den Leser informieren.

Eine ansprechende sprachliche Darstellung und eine erkennbare gedankliche Tiefe in der Reflexion über die BOGY- Woche sind hier das A und O.

Negativbeispiel:

Also ging ich einfach mal in den Lebensmittelladen, in dem ich immer einkaufe, zu dem Marktleiter, der mich immer so ­freundlich bedient. Ich fragte ihn, ob ich hier mein Praktikum machen könnte, und er sagte spontan ja, wobei er mir lachend auf die Schulter klopfte und sagte, er könnte ja nicht seinen besten Kunden vergraulen. Somit hatte ich mal wieder Schwein gehabt.       

Positivbeispiel:

Durch ein persönliches Gespräch mit einem mir bekannten Marktleiter, erhielt ich ohne Schwierigkeiten eine Praktikumsstelle im Bereich Einzelhandelskaufmann.


2.
Formale Anforderung an den BOGY-Bericht

Das Deckblatt muss folgende Angaben enthalten:

  • dein Name, deine Anschrift
  • deine Klasse, deine Schule
  • Beruf, Berufsfeld
  • Name und Anschrift der Erkundungsstelle
  • Zeitraum der Erkundung

Das Deckblatt kann gern grafisch gestaltet werden, allerdings sollte die Gestaltung in einem Bezug zum Erkundungsplatz stehen. Das Deckblatt hat keine Seitenzahl!

Dem Deckblatt folgt ein Inhaltsverzeichnis (ohne Seitenzahl) mit der Gliederung, den Kapitelüberschriften und den entsprechenden Seitenzahlen. Es versteht sich von selbst, dass die Kapitelüberschriften im Inhaltsverzeichnis mit denen im Text übereinstimmen müssen. Ein Inhaltsverzeichnis macht keinen Sinn, wenn die Seitenzahlen fehlen oder falsch sind.

Der Textteil des Berichts hat nummerierte Seiten (beginnend mit Seite 1), soll eigenständig formuliert und gegliedert sein und die Länge von maximal fünf DIN-A4 Seiten nicht überschreiten.
Bilder, Grafiken, Tabellen etc. kommen in den Anhang (die Seitenzahlen laufen dann einfach weiter). Im Text bitte einen Bezug zu den Materialien im Anhang herstellen, wie z.B. „vgl. hierzu das Bild Nr. 1 auf der Seite 11“.

Bei Rückgriff auf andere Texte oder das Internet muss korrekt zitiert werden, d. h. das wörtliche Zitat steht zwingend in Anführungszeichen und die Quelle muss angegeben werden.

Z.B. bei Zitat aus einem Buch: Mustermann, Max: Die Entwicklung der Industrie in Stuttgart, Karlsruhe 2005, S. 33.

Bei Zitat aus dem Internet: Die genaue Quelle!

Bei Zitat aus einer persönlichen/mündlichen Quelle: Den Namen der Person bzw. angeben, dass die Quelle/Information einem persönlichen Gespräch entstammt.

Für das Layout gelten folgende Regeln:

  • Keine ausgefallenen Schrifttypen, sondern z.B. Arial, Tahoma, etc.
  • Normale Schriftgröße, d.h. je nach Schrifttyp 11 pt oder 12 pt
  • Seitenränder oben, unten, rechts: 2,5 cm, links: 3 cm
    (damit es im Hefter noch gut lesbar ist)
  • Zeilenabstand 1,5 und zwar unbedingt und zwingend! So ist es besser les- und korrigierbar und die Länge der BOGY-Berichte ist vergleichbar.
  • Einheitliches Layout: alle Überschriften im gleichen Stil, Fließtext im gleichen Stil, etc.
  • Allgemein gilt: Weniger ist mehr! Gehe also sparsam um mit Fett-, Kursivdruck, Unterstreichungen, unterschiedlichen Schrifttypen und Farben.

Der Bericht ist in einen schlichten Schnellhefter zu heften, ohne die einzelnen Blätter einzeln in Dokumentenhüllen zu tun. Das ist überflüssig und erschwert die Korrektur (Ausnahme: Anhang bzw. Dokumentation).

 BOGY-Bericht Bewertungsblatt

 BOGY-Formular

 

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Max-Planck-Gymnasium Karlsruhe
Krokusweg 49
76199 Karlsruhe

SEKRETARIAT

Tel:  0721 / 133 - 4550
Fax  0721 / 133 - 4989
Email: direktion@mpg-ka.de

Fr. Daniela Wiedemann
Fr. Doris Metzger
Fr. Dagmar Essig

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do:  7.30 - 15.30 Uhr
Mi, Fr:          7.30 - 13.30 Uhr

ANFAHRT

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Straßenbahn S1 und S11
Haltestelle Ostendorfplatz

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