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Max-Planck-Gymnasium | Karlsruhe

Die Schule sind WIR

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Ankündigungen und aktuelle Informationen:

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

alle Informationen zur Organisation unseres Unterrichts in "Coronazeiten" finden Sie nach wie vor in unserem Corona-Newsticker. Auch das aktualisierte Schreiben der Schulleitung finden Sie dort. Ab kommenden Montag 19.4. bedarf es einer Einverständniserklärung, die Sie hier herunterladen können. Die Übersicht über A- und B-Woche finden Sie im Downloadbereich. 


Viel Glück2

 

Aktuelles aus dem Schulleben:


Planckum-Times-Redakteur Björn interviewt Tagesschausprecher Thorsten Schröder (3.4.2021)

„Guten Abend meine Damen und Herren, ich begrüße Sie zur Tagesschau…“

SchroederDiesen Satz kennt garantiert jede und jeder von uns. Aber was für Menschen sind das, die jeden Abend zu Gast bei mehreren Millionen Menschen in deutschen Wohnzimmern sind? Genau dies wollte ich herausfinden und habe ein Gespräch mit Thorsten Schröder geführt.

Thorsten Schröder liest bereits seit 1999 die Tagesschau, jedoch erst seit 2007 die Hauptausgabe um 20 Uhr. Aber wieso hat es so lange gedauert, bis er diese lesen durfte? Nun, er sah schlicht und ergreifend einfach zu jung aus. Eigentlich wollte er aber gar nicht Tagesschausprecher werden.

Nach seinem Abitur studierte er zunächst Volkswirtschaftslehre in Hamburg. Bereits während seines Studiums hat er beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) kleinere Radiobeiträge produziert. Sein Studium war eine rein strategische Entscheidung, wie er selbst sagt. Er wusste, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Wert auf eine fundierte Ausbildung legen. Sein Volontariat absolvierte er dann bereits beim NDR in Hamburg.

Die Liebe zum Radio entwickelte sich bei Thorsten Schröder bereits in seinen Kindheitstagen. Zunächst wollte er Fußballreporter werden. Fasziniert hat ihn hierbei, dass man allein mit seiner Stimme Emotionen transportieren kann und dass dies eine sehr schnelle Form des Journalismus ist. Diese Faszination ist ihm bis heute erhalten geblieben. In seiner Jugend stellte er dann aber fest, dass nicht nur Sport sein Leben dominieren sollte. Er interessierte sich immer mehr für Politik und Wirtschaft. So begann sein Werdegang als Journalist.

Zum Fernsehen kam er dann tatsächlich eher zufällig. 1999 sprach ihn die damalige Chefsprecherin der Tagesschau Dagmar Berghoff an, ob er nicht Lust habe, als Sprecher bei der Tagesschau zu arbeiten. Sie lud ihn zu einem Casting ein, bei dem er sich gegen mehrere Mitbewerber durchsetzen konnte. Den Entschluss, das Casting wahrzunehmen, hat er bis heute nicht bereut.

Als Abwechslung zum reinen Vorlesen in der Tagesschau moderiert Thorsten Schröder „NDR-Info“ sowie manchmal das „ARD-Nachtmagazin“. Bei diesen Sendungen übernimmt er auch redaktionelle und journalistische Tätigkeiten. Trotzdem darf man das reine Vorlesen in der Tagesschau nicht unterschätzen. Hier macht sich seine zusätzliche Ausbildung zum Profi-Sprecher und dem damit verbundenen Sprechunterricht bemerkbar.

Für die richtige Aussprache besonders schwieriger Wörter und Namen hat er die Möglichkeit, auf eine Aussprache-Datenbank des hessischen Rundfunks zurückzugreifen. Die Verantwortung als Sprecher der 20-Uhr-Ausgabe ist groß: abendlich schauen bis zu 12 Millionen Zuschauer*innen diese Nachrichten und man möchte selbstverständlich alles richtig machen, auch wenn die Vorbereitungszeit auf den ersten Blick nicht besonders lang ist. Für die Hauptnachrichten verbleiben ihm lediglich 30 Minuten. Pannen sollten natürlich nicht passieren.

Was ist, wenn es aber doch zu einer kommt? Zuerst einmal sollte man sich bei den Zuschauern entschuldigen. Meistens kann er über seine Panne hinterher auch lachen. Jedoch ärgert es ihn, wenn Redakteure erst in letzter Sekunde die Texte ändern und dann die Grammatik nicht stimmt. Für den Zuschauer wirkt es dann so, als ob er nicht Vorlesen könne. Seine größte Panne jedoch war, als er einmal in einer Sendung von Bundeskanzlerin Kohl sprach . Die meisten von uns sind mit Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgewachsen – im Gegensatz zu ihm. Für ihn war das Helmut Kohl, Bundeskanzler von 1982 bis 1998.

Bleibt neben dem Beruf als Moderator aber noch Zeit für ein Hobby? Natürlich! Thorsten Schröder ist extrem sportlich, in seiner Freizeit läuft er Langdistanztriathlons. Das heißt, 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Fahrrad fahren und danach noch einen Marathon laufen. Insgesamt 226 Kilometer in unter 10 Stunden. Wichtig ist, dass man in dieser Sportart weniger im direkten Konkurrenzkampf steht, sondern es um persönliche Ziele geht. Aktuell trainiert er dafür, dass er ein zweites Mal am Ironman auf Hawaii teilnehmen darf. Dies ist der bekannteste Langdistanztriathlon der Welt und mittlerweile eine geschützte Marke. Erstmals konnte er sich dafür 2017 qualifizieren.

Da dies ein sehr zeitaufwendiges Hobby ist, ist er dankbar für seine Frau, die ihm viel abnimmt und ihn immer unterstützt. Neben dem Sport liebt er auch die Musik, dies aber eher als Hobby. Während der Corona-Pandemie hat er wieder angefangen, Klavier zu spielen – sein Projekt: den Anfang der Waldsteinsonate von Ludwig van Beethoven.

Sein Rat für uns: Wenn man weiß, was man will, soll man seine Ziele konsequent verfolgen und hartnäckig bleiben. Man sollte möglichst früh ausloten, was man machen möchte.

Und wer weiß - vielleicht schafft es ja auch einer von uns in die Tagesschau!?

Text: Björn Strasser / Bild: Thorsten Samesch


 

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